Schlagwort-Archiv: Natur

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Helgoland/Düne Teil 4: Alles Tölpel hier!

Moin moin,

heute kommt er nun endlich, der vierte und abschließende Beitrag zu meinem Trip nach Helgoland und auf die Düne. Nach der Landschaft und den Robben kommen wir heute zu den Vögeln der Insel.
Überall findet man Herings- und Silbermöwen und erstaunlich viele Bachstelzen habe ich auch gesehen. Interessanter sind aber natürlich die Eiderenten, Strandläufer und Seeschwalben auf der Düne sowie die Trottellummen und Basstölpel am Lummenfelsen und der Langen Anna auf der Hauptinsel.
Viel zu erzählen gibt es zu den Eiderenten und Strandläufern eigentlich nicht. Auf der Düne sind diese den ganzen Tag anzutreffen. Die meiste Zeit hatten wir leider durchwachsenes Wetter und nicht immer unbedingt das spektakulärste Licht. Die beste Zeit diese Vögel schön in Szene zu setzen bietet sich wohl während der goldenen Stunden am Morgen und Abend wenn die Sonne niedrig steht und die Schatten lang sind. Für ein gutes Foto auf Augenhöhe muss man sich allerdings schon mal in den Strandsand werfen. Dieser ist ja aber schnell wieder abgeklopft.
Ein weiteres schönes Motiv bieten sicherlich die Seeschwalben. Entweder einzeln oder als Schwarm – in beiden Fällen erwiesen sie sich als schwierig zu fotografieren, da sie sehr schnell die Flucht ergreifen. Für ein gelungenes Foto müsste man den Schwärmen wohl auflauern und etwas Glück haben. Aus Mangel an Zeit habe ich dieses Unterfangen dann aber doch bleiben lassen. Weiterlesen

Begegnung am Morgen.jpg

Helgoland/Düne Teil 3: Von Robben und Seehunden

Ich klappe mein Stativ zusammen, nehme es auf die Schulter und stampfe weiter auf die Nord-Ost-Spitze der Helgoländer Düne zu. Es ist kurz nach fünf Uhr und die ersten Landschaftsaufnahmen der blauen Stunde sind auf Speicherkarte gebannt. Die 20 Minuten Wartezeit bis zum Sonnenaufgang möchte ich möglichst bequem verbringen und mache mich auf zum Wellenbrecher um mich auf einen der großen Steinbrocken zu setzen.
Es weht nur leichter Wind. Die Seevögel sind noch nicht zu hören und nur das Rauschen der Wellen unterbricht die Stille . In etwa 30 Metern Entfernung döst ein junger Seehund vor sich hin. Hin und wieder blickt er auf und schaut direkt zu mir herüber. Neugierig robbt der kleine Kerl langsam aber sicher in meine Richtung. Etwa 10 Meter entfernt lässt er sich wieder nieder und döst weiter vor sich hin. Natürlich nicht ohne hin und wieder einen verstohlenen Blick in meine Richtung zu werfen. Weiterlesen

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Sie sind wieder da!

Vergangenes Wochenende nutzte ich die ersten angenehm warmen und sonnigen Tage um “meinem Revier” zwischen dem Westensee, dem kleinen und dem großen Schierensee einen Besuch abzustatten.
Bereits auf dem Weg sah ich vom Auto aus allerhand Rehe, Kaninchen und ein paar Feldhasen – schon mal ein guter Anfang. In erster Linie wollte ich schauen ob sich die Ringelnattern wieder hinauswagten. Bei meinem letzten Besuch am See war es noch ein paar Grad zu kalt und vor allem zu windig, das mögen die schönen Reptilien gar nicht haben.
Da sich der Wind nun aber etwas gelegt hatte rechnete ich mir ganz gute Chance aus und hatte vollkommen recht. Neben allerhand Mäusen am Wegesrand fand ich an den üblichen Plätzen sogar eine ganze Menge Ringelnattern. Zu dieser Jahreszeit lassen sie sich noch recht gut fotografieren. Mit steigenden Temperaturen werden die Tiere zunehmend agiler und flüchten viel schneller. Schleicht man behutsam an den Seeufern entlang und wütet nicht wie ein Elefant im Porzellanladen stehen die Chancen in dem Gebiet allerdings immer sehr gut ein paar Schlangen zu entdecken.
Da es nicht wirklich viel mehr zu berichten gibt, zeige ich einfach mal ein paar mitgebrachte Fotos.

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Die kleinen Dinge

viel zu lange ist es schon wieder her, dass ich etwas von mir hören lies. Die letzten Monate war ich fotografisch einfach sehr wenig unterwegs und habe hauptsächlich im Rahmen von Projekten und Medienproduktionen an meiner Fachhochschule fotografiert. Nun im Frühjahr soll sich dies natürlich wieder ändern. Neben ein bisschen Produktfotografie für einen kleinen gemeinnützigen Verein war ich letzte Woche endlich mal wieder los und habe ein neues Spielzeug ausgeführt.
Ich wollte schon lange ein bisschen mehr in den Makro-Bereich vorstoßen – wollte mir allerdings kein teures Makro-Objektiv für viel zu viel Geld kaufen. Auf der Suche nach Alternativen stieß ich auf Umbauvideos zu Standard Kit-Objektiven und fand diese Ideen ziemlich cool.

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Sonntagmorgen fünf Uhr früh

Mittlerweile ist es der vorletzte Sonntag als ich wieder einmal früh morgens unterwegs war. Ich kam nach einer langen Nacht mit Freunden gegen 5 Uhr morgens nach Hause und schnappte mir meine Kamera mit zwei Objektiven und fuhr weiter ins nahe Tiergehege.
Auf dem Weg nach Hause hatte mich die schöne Morgenröte angeregt nicht ins Bett zu gehen, sondern erst einen kleinen Spaziergang zu machen. Ich hatte vor Rehe im Morgenlicht zu fotografieren. Die rote Sonne lugte grade eben über den Waldrand, verstecke sich aber sogleich wieder hinter einen dichten Wolke. So wurde aus meinem Plan schon mal nichts. Tja, so ging ich also dann weiter in Richtung Eider. Auf halber strecke begegnete ich einem netten älteren Herren, der mich auch so gleich ansprach. Neben etwas Smalltalk über die schönen Morgenstunden erfuhr ich so, dass sich eine Interessengruppe für die Wiederansiedlung der Störche in dieser Gegend stark macht und fleißig Unterschriften sammelt. Das wäre natürlich eine weitere tolle Fotomöglichkeit :) Weiterlesen

Sonntagsradtour Ende Mai

Vergangenen Sonntag Nachmittag schnappte ich mit mein Fahrrad und machte eine kleine Tour zum Westensee und kleinen Schierensee. Ich hoffte bei dem Wetter ein paar sich sonnende Schlagen oder Eidechsen zu entdecken. Stattdessen konnte ich nur jedoch nur einen Frosch und ein paar Libellen ablichten – ohne Makro-Besteck allerdings eher so lala.
Dafür hatte ich noch ein schönes Erlebnis mit einem Rehbock: Ich fuhr mit meinem Rad durch den Wald und hörte plötzlich etwas und hielt an. Ich schaute nach rechts. Dort, keine fünf Meter entfernt, stand ein Rehbock und schaute mir für 3 Sekunden genau in die Augen. Erst dann setzte er zur Flucht an und verschwand im Gehölz. Natürlich hatte ich in dem Moment keine Kamera in der Hand – dafür konnte ich den Moment einfach so genießen ;)
Auf dem weg nach Hause entdeckte ich aus dem Augenwinkel etwas auf einem Feldweg. Ich hielt leise an, packte meine Kamera aus, stellte alles richtig ein und schlich vorsichtig um die Ecke. So gelang es mir dann noch einen Feldhasen zu fotografieren und der Ausflug ging fotografisch auch noch einigermaßen zufriedenstellend zu Ende.

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Sonnenuntergang über dem Westensee 03.04.14

Heute gibt es ein klitzekleines Update zu meinem Westensee-Projekt. Und zwar war ich am Donnerstag Abend tatsächlich los um den Sonnenuntergang über dem Westensee zu fotografieren.
Das Licht und Farbenspiel hätte etwas lebendiger und farbenfroher ausfallen können, aber für einen ersten Versuch und Eindruck sind die Bilder ganz okay.
Um den Lichtverhältnissen Herr zu werden entschied ich mich für ein paar HDR-Umsetzungen. Das letzte Bild allerdings ist ein Versuch, einer einfachen Aufnahme mittels Lightroom Herr zu werden. Mit dem Versuch bin ich sogar recht zufrieden :)

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Fotogener Naturpark Westensee

Kleiner Schierensee

Ich bin schon lange fasziniert von tollen Landschaftsaufnahmen. Beeindruckende Bergpanoramen, zerklüftete raue Felsküsten, dunkle Urwälder oder die im Nebel versunkenen Hügel der Toskana oder Mährens. Lange habe ich andere Fotografen um diese tollen Locations beneidet, die für mich allenfalls als kostspieliges Urlaubsziel erreichbar wären. Nur zu gerne schiebe ich so was als Ausreden vor um selbst viel zu selten Natur- und Landschaftsaufnahmen zu machen.
Vor lauter Fernweh vergesse ich dabei gerne mal den Blick vor die eigene Haustür. Kwerfeldein.de veröffentlicht seit einiger Zeit in unregelmäßigen Abständen Beiträge zu eben diesem Thema von eigenen Redakteuren und Gastautoren unter dem Banner “Fotogenes Deutschland”. Inspiriert von diesem Gedanken und von gelegentlichen Radtouren durch den nahegelegenen Naturpark Westensee, sowie dem außerordentlich positiven Fotoerlebnissen im vergangenen September quasi vor der eigenen Haustür, möchte ich benanntem Naturpark dieses Jahr endlich die ihm gebührende Aufmerksamkeit schenken und dort mehr Zeit und Mühen investieren. Weiterlesen