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Blur Hour Jetty_web

Kiel im Juli

Moin allerseits,

ich hatte die letzten Wochen allerhand zu tun. Wie immer am Semesterende stand auch dieses mal der Juli im Zeichen der Prüfungsvorbereitungen und Projektarbeiten. Zudem war das Wetter nur zwischendurch mal wirklich schön, weshalb das ganze nicht allzu tragisch ist. Zwei mal bin ich trotzdem mit der Kamera losgezogen.
Das erste Mal war ich Anfang des Monats am Strand in Heidkate nordöstlich von Kiel. Eigentlich wollte ich bei 30° Celsius einfach nur zum Strand und meine Kamera Zuhause lassen. Zum Glück hatte ich Kamera und Stativ dann zumindest für den Fall der Fälle doch mit ins Auto gepackt. Der Tag war drückend schwül und die erst für den Folgetag angekündigte Gewitterluft machte sich bereits breit. Am Abend sammelten sich dann erste Wolken über der Ostsee und boten mit den Sonnenstrahlen ein tolles Licht und Farbenspiel. Im laufe einer Stunde zog es immer weiter zu und die Wolken wurden bedrohlich dunkler. So war ich dann sehr froh doch Kamera und Stativ mitgenommen zu haben.
Schließlich entlud sich alles in einem kurzen aber heftigen Gewitter. Das ganze war schön anzusehen – nur leider war ich auf Grund der Wettervorhersage fotografisch nicht auf Gewitter eingestellt. Um Die Blitze besser zu erwischen hätte ich sonst einen ND-Filter mitgenommen um längere Belichtungszeiten zu ermöglichen und mir das einfangen der Blitze zu erleichtern. Es war wie verhext. Ohne Filter gelang es mir einfach nicht Blitze einzufangen. Ich konnte mit weitem Abblenden auf ein paar Sekunden Belichtungszeit kommen und betätigte den Auslöser in einer Tour. Aber wie soll ich sagen? Es hat nicht sollen sein oder jemand wollte mich auf gut Deutsch verarschen und fand es lustig die Blitze immer außerhalb meines Aufnahmewinkels oder in der Sekunde zwischen den Auslösungen loszulassen. Aber im Sturm auf der Düne zu stehen und halb weggeweht zu werden war schon irgendwie verdammt spannend. Ich kann die Stormchaser absolut verstehen.

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Laboe 07

Sonne und Meer

Die letzten Monate ist bei mir aus fotografischer Sicht nicht viel passiert… und das ist noch schön geredet. Wenn ich ehrlich bin, ist mir seit dem letzten Septemberwochenende in 2013 kein nennenswertes Bild mehr gelungen. Das Wetter war die meiste Zeit gelinde gesagt ziemlich bescheiden, ich war uninspiriert und wusste nicht so recht was ich fotografieren sollte und befasste mich mit allem Möglichen rund um die Fotografie, unter anderem mit diesem Blog – nur das Fotografieren ließ ich schleifen.
Nun sind so ein paar Monate ins Land gezogen und so konnte es natürlich nicht weitergehen. Da kam es mir grade recht, dass das Wetter endlich deutlich milder und schöner werden sollte. Also schnappte ich mir kurzer Hand einen Freund und fuhr gestern raus nach Laboe. Einfach mal bewegen, Sonne tanken, quatschen, Eis essen – und Fotos machen! Weiterlesen

Von Morgenlicht, Fotowettbewerb und Taschengeld

Wie in meiner Begrüßung schon angekündigt war ich am Dienstag also zur Preisverleihung des “Fotowettbewerbs 2013 Vier Jahreszeiten – Natur im Wandel” im alten Kieler Rathaus. Der Preis wurde nun bereits zum 8. Mal vom Grünflächenamt der Stadt Kiel und der Brunswiker Stiftung ausgelobt und wird standesgemäß vom Bürgermeister überreicht. Die Brunswiker Stiftung zeigte sich sehr spendabel und lobte für die Plätze 4-7 je 200€ und für die Plätze 3, 2 und 1 entsprechend 300, 400 und 500€ aus. Wirklich nicht schlecht für einen solch vergleichsweise kleinen Wettbewerb!
Alles was man dafür tun musste war ein passendes Foto aufzunehmen, sich das Teilnahmeformular herunterzuladen, das Bild auszudrucken und auf einen Datenträger zu schieben und per Post einzusenden. Der Zeitraum war von irgendwann im Frühjahr bis Anfang Dezember auch sehr ausladend. Es gab also quasi keine Ausrede sich vor einer Teilnahme zu drücken :D

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