Good to be back!… in the Garden

Halli Hallo da bin ich wieder! Ich muss mich wirklich entschuldigen… Ende Juni und Anfang Juli war ich mit Prüfungsvorbereitungen, Studienprojekten und dem fotografieren einer Hochzeit befasst. Kaum war dann meine letzte Klausur beendet zog meine bessere Hälfte quasi bei mir ein und wohnte bis gestern in meinen vier Wänden. Diese paar Wochen bei bestem Wetter genossen wir vornehmlich am Strand. Zum fotografieren war also kaum bis keine Zeit. Dies soll sich jetzt in den übrigen Wochen meiner Semesterferien allerdings ändern. Das heißt natürlich, das es endlich auch wieder ein paar Artikel geben wird. Hier ist auch schon der erste.
Wie schon ein paar mal erwähnt, habe ich manchmal ein bisschen Fernweh und beneide all die tollen Landschafts- und Reisefotografen um die vielen tollen Orte und Tiere, welche diese sehen und treffen. Aber wie so oft liegt das Gute bei näherer Betrachtung nicht nur in weiter Ferne sondern mitunter auch direkt vor der eigenen Haustür. Genauer gesagt vielleicht sogar im eigenen Garten.
In meinem Elternhaus am Stadtrand von Kiel ist dies zum Beispiel der Fall. Der nächste Wald ist direkt um die Ecke und Wiesen und Felder sind auch nicht weit. So kommt es, dass unser Garten von allerhand Tieren besucht wird – man muss nur die Augen offen halten. Zum Glück sind meine Fenster in Richtung Garten und angrenzendem… was eigentlich?… ich nenne es mal Wildwuchsgebiet mit sehr feuchtem Boden, ausgerichtet. Hier Wächst zwischen massig Brennnesseln und etwas Schilf allerhand Unkraut. Jedenfalls schaue ich regelmäßig aus dem Fenster und achte auf kleinste Bewegungen. Meine Kamera ist natürlich immer griffbereit.
Neben Mäusen, Igeln, Fasanen und allerhand Singvögeln tun sich regelmäßig Rehe an unseren Äpfeln gütlich. Anhand dreier Entdeckungen der letzten Woche möchte ich euch näher bringen, wieso sich ein regelmäßiger Blick in den Garten lohnen kann.
Letzte Woche schaute ich wieder einmal aus dem Fenster und entdeckte in einer Ecke unseres Gartens eine Bewegung. Ich schnappte sofort meine Kamera mit Teleobjektiv um zu sehen was wir da haben. Ich dachte es könnte sich um eine Maus, eine Ratte oder einen jungen Igel handeln.

Vogel I_web

Wie sich raus stellte, war es eine kleine Amsel die sich aus dem Nest in unseren Garten verirrt hatte. Der kleine Ästling hatte noch ganz flauschige “Augenbrauen”.

Vogel III_web
Vogel II_web

Mir war sofort klar, dass ich den kleinen im Auge behalten und die Nachbarkatzen fernhalten muss. Zudem wollte ich wissen ob das kleine Vögelchen noch von seinen Eltern gefüttert wird oder eventuell hilfsbedürftig ist. Und siehe da, nach einer halben Stunde kam der Muttervogel mit einem leckeren Happen – leider konnte ich die Fütterung nicht vernünftig fotografieren, da ich die Vögel nicht stören wollte.

Vogel IV_web

Die anderen beiden Dinge begaben sich heute Nachmittag und am Abend.
Nachts tummeln sich zur Zeit des Öfteren Rehe in unserem Garten. Im fahlen Mondlicht sind diese natürlich unmöglich zu fotografieren. Aber von Zeit zu Zeit wagen sie sich auch Tags in die Nähe unsere Grundstücks oder auf das selbige.

Reh_web

Dieses Foto ist alles andere als eine Glanztat meinerseits, soll aber die Möglichkeiten andeuten, die sich bieten können.
Am Abend bewegte sich mal wieder etwas unscheinbares auf dem Rasen. Bei näherem betrachten machten wir das Geschöpf als Maulwurf aus. Da es heute sehr bedeckt war und es bereits dämmerte, schnappte ich mir eine 85mm Festbrennweite und versuchte den kleinen Kerl zu fotografieren.

Maulwurf II_web
Maulwurf I_web

Ich hoffe ich konnte den einen oder anderen vielleicht auch davon überzeugen hin und wieder einen Blick unmittelbar vor die eigene Haustür zu werfen.

PS: Als kleine Entschuldigung gibt es heute mal ein Video:

Ein Gedanke zu „Good to be back!… in the Garden

  1. …….ja – oft sehen wir die schönen Dinge direkt vor unserer Haustür nicht…….Danke für den schönen Beitrag Marco.

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