Days before the Fall

Es ist wieder soweit… Die für mich schönste Zeit des Jahres in der Grauzone zwischen Sommer und Herbst beginnt und beschert uns wunderschöne nebelige Morgen zwischen kühlen Nächten und milden Tagen. Als Einstimmung möchte ich heute mit einem Song der deutschen Band Empyrium beginnen. Wieso soll ich noch einmal selbst in Worte fassen, was jemand anderes bereits treffen formuliert hat?

Empyrium – Days before the Fall

Bright were the days and fiery the sun,
The nights were soft and cloudless the silent welkin hung,
And winds did laze in forests and all was filled with airy sweetness
In days before the fall.

Light were our hearts and notions were young,
The times were full of magic and secret songs unsung,
And winds did laze in forest and all was filled with airy sweetness
In days before the fall.

Asleep is the past now autumn is grey,
And silently we wallow in memory of the day,
When winds did laze in forest and all was filled with airy sweetness
In days before the fall.

Bright were the days and fiery the sun,
The nights were soft and cloudless the silent welkin hung,
And winds did laze in forests and all was filled with airy sweetness
In days before the fall…

Am Abend des 27. Augusts saß ich entspannt in meinem Kämmerlein und studierte nebenbei den Wetterbericht. Die Aussichten waren gut – Sonnenschein und Morgennebel. Fotos wollten auch unbedingt wieder einmal gemacht werden und so rang ich mich dazu durch den Wecker auf 5 Uhr zu stellen und packte bereits meinen Fotorucksack, damit es am nächsten Morgen zügig losgehen konnte.
Beim ersten Blick aus dem Fenster ließen sich in der langsam schwindenden Dunkelheit bereits Nebelschwaden erkennen. Guter Dinge machte ich mich dann zeitig auf in Richtung Westensee. Die Gegend im Naturpark Westensee ist durch ihre hügelige Beschaffenheit mit Seen, kleineren und größeren Wäldern, Ausgedehnten Feldern und Knicks ideal geeignet um schöne Nebelaufnahmen zu ergattern.
Wie in meinem vorletzten Beitrag nebensächlich erwähnt, hatte ich in Wrohe einen netten Aussichtspunkt entdeckt, welchen ich auch gleich als erstes anfuhr. Bis zum Sonnenaufgang um ca zwanzig nach sechs war noch einiges an Zeit als ich mein Stativ das erste mal aufbaute. So konnte ich vor der goldenen auch die blaue Stunde nutzen – ebenfalls sehr lohnenswert.

Sea of Fog2_web
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Nachdem ein paar Fotos geschossen hatte, fuhr ich weiter runter zum Westensee um dort noch den Nebel auf dem Wasser einzufangen.

Nebelmorgen3_web
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Nun neigte sich die blaue Stunde dem Ende zu und das licht wurde allmählich goldgelb. So fuhr ich also nun noch kreuz und quer über Wiesen und Felder und machte noch an verschiedenen Stellen Fotos.

Misty Field_web
Misty Field3_web
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Gegen etwa 8 Uhr als der Nebel langsam verschwand fuhr ich wieder nach Hause. Am Laptop musste ich dann allerhand HDR-Aufnahmen zusammensetzen um dem Gegenlicht Herr zu werden. Zu allem Überfluss musste ich feststellen, das der Sensor meiner Kamera aus unerfindlichen Gründen plötzlich mit Flecken nur so übersät war. Das machte die Aufbereitung der Bilder nervig und langwierig. Aber nun eineinhalb Wochen später bin ich mit den Ergebnissen recht zufrieden und freue mich auf den nächsten morgendlichen Ausflug. Hoffentlich gibt’s bald wieder gute Aussichten.

In diesem Sinne kommt gut in die neue Woche.

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