Archiv für den Monat: Juni 2015

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Helgoland/Düne Teil 4: Alles Tölpel hier!

Moin moin,

heute kommt er nun endlich, der vierte und abschließende Beitrag zu meinem Trip nach Helgoland und auf die Düne. Nach der Landschaft und den Robben kommen wir heute zu den Vögeln der Insel.
Überall findet man Herings- und Silbermöwen und erstaunlich viele Bachstelzen habe ich auch gesehen. Interessanter sind aber natürlich die Eiderenten, Strandläufer und Seeschwalben auf der Düne sowie die Trottellummen und Basstölpel am Lummenfelsen und der Langen Anna auf der Hauptinsel.
Viel zu erzählen gibt es zu den Eiderenten und Strandläufern eigentlich nicht. Auf der Düne sind diese den ganzen Tag anzutreffen. Die meiste Zeit hatten wir leider durchwachsenes Wetter und nicht immer unbedingt das spektakulärste Licht. Die beste Zeit diese Vögel schön in Szene zu setzen bietet sich wohl während der goldenen Stunden am Morgen und Abend wenn die Sonne niedrig steht und die Schatten lang sind. Für ein gutes Foto auf Augenhöhe muss man sich allerdings schon mal in den Strandsand werfen. Dieser ist ja aber schnell wieder abgeklopft.
Ein weiteres schönes Motiv bieten sicherlich die Seeschwalben. Entweder einzeln oder als Schwarm – in beiden Fällen erwiesen sie sich als schwierig zu fotografieren, da sie sehr schnell die Flucht ergreifen. Für ein gelungenes Foto müsste man den Schwärmen wohl auflauern und etwas Glück haben. Aus Mangel an Zeit habe ich dieses Unterfangen dann aber doch bleiben lassen. Weiterlesen

Begegnung am Morgen.jpg

Helgoland/Düne Teil 3: Von Robben und Seehunden

Ich klappe mein Stativ zusammen, nehme es auf die Schulter und stampfe weiter auf die Nord-Ost-Spitze der Helgoländer Düne zu. Es ist kurz nach fünf Uhr und die ersten Landschaftsaufnahmen der blauen Stunde sind auf Speicherkarte gebannt. Die 20 Minuten Wartezeit bis zum Sonnenaufgang möchte ich möglichst bequem verbringen und mache mich auf zum Wellenbrecher um mich auf einen der großen Steinbrocken zu setzen.
Es weht nur leichter Wind. Die Seevögel sind noch nicht zu hören und nur das Rauschen der Wellen unterbricht die Stille . In etwa 30 Metern Entfernung döst ein junger Seehund vor sich hin. Hin und wieder blickt er auf und schaut direkt zu mir herüber. Neugierig robbt der kleine Kerl langsam aber sicher in meine Richtung. Etwa 10 Meter entfernt lässt er sich wieder nieder und döst weiter vor sich hin. Natürlich nicht ohne hin und wieder einen verstohlenen Blick in meine Richtung zu werfen. Weiterlesen